Mit schwerem Herzen möchte ich mit diesem Schreiben meinen Rücktritt vom aktiven Ruder Leistungssport bekannt geben. Die vergangene Saison, sowie die bisherige Vorbereitung auf die neue Saison haben mir gezeigt, dass mein Körper den Anforderungen an den Hochleistungssport nicht mehr in dem Maße gewachsen ist, wie es notwendig wäre, um die Top Leistungen der letzten Jahre weiter abrufen zu können. Mit den zuletzt immer öfter wiederkehrenden Problemen, wie kleineren Verletzungen oder Krankheiten, habe ich den Glauben in die eigene Belastungsverträglichkeit verloren. Jedoch ist der Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit und der Wille in jedem Training alles zu geben und an die eigenen körperlichen Belastungsgrenzen zu gehen für mich unabdingbare Voraussetzung, um Spitzenleistungen erbringen zu können. Das traue ich mir jedoch nicht mehr zu. Aus diesem Grund habe ich mich deshalb zu diesem für mich sehr schweren und emotionalen Schritt zum jetzigen Zeitpunkt entschlossen. Zurückblicken darf ich dabei auf eine Karriere, in welcher ich zwei olympische Silber, sowie eine olympische Bronzemedaille mit meinen Teamkameradinnen gewinnen durfte und zwei Weltmeister- und eine Europameistertitel bejubeln konnte. Hinzu kommen noch viele weitere Medaillen bei internationalen Meisterschaften und Weltcups, so dass ich stolz auf das Erreichte schaue, das ohne die Unterstützung von vielen wichtigen Menschen und Institutionen an meiner Seite, im Verlauf meiner Karriere, nicht möglich gewesen wäre. Allen voran möchte ich meiner Familie danken, die mit ihrem unerschütterlichen Glauben an mich und der bedingungslosen Hingabe in ihrer Unterstützung immer wieder dafür gesorgt haben, dass ich auch schwere Zeiten überstehen und gestärkt aus ihnen hervor gehen konnte. Danken möchte ich außerdem meiner langjährigen Trainerin Frau Jutta Lau, an deren gestellten Herausforderungen ich wachsen konnte, sowie meinen Weggefährtinnen Katrin Rutschow und Kathrin Boron, von deren Erfahrung ich in dieser Zeit viel lernen konnte. Einen herzlichen Dank möchte ich sagen an meinen Heimtrainer Dieter Öhm, der es immer wieder einfühlsam geschafft hat, mit seinen Trainingsplänen auf meine individuellen Bedürfnisse einzugehen und so dafür gesorgt hat, dass ich die Spitzenleistungen der letzten Jahre abrufen konnte sowie dem Bundestrainer Sven Ueck, mit dem ich seit 2011 viele unvergessliche und erfolgreiche Erlebnisse teilen kann. Mein Dank geht ferner an meinen Heimatverein der Rvg. Hellas – Titania Berlin, den Olympiastützpunkt Berlin, der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie meinen Arbeitgeber die Bundespolizei für die Unterstützung in all den Jahren, durch die ich meinem Sport so hingebungsvoll nachgehen konnte. Zuletzt gilt mein Dank Annekathrin Thiele und Julia Richter, die über den gemeinsamen sportlichen Weg im zweiten Teil meiner Karriere hinaus, zu lieben und teuren Freundinnen geworden sind und mit denen ich viele der schönsten Erinnerungen in meiner Karriere teilen darf. Für die Zukunft sehe ich mich in der ein oder anderen Position ganz sicher weiter mit dem Rudersport verbunden, wohin mich mein Weg allerdings führt, lasse ich in den nächsten Wochen und Monate auf mich zukommen. Ich hoffe in diesem Jahr noch einige Erfahrungen mit dem Trainerblick sammeln zu können, damit ich für meine weiteren Ausbildungen im Trainerbereich eingestimmt bin.

Chungju, Korea

Rennen

Siegerehrung

 

Die Britta FAN´s sind wieder in Berlin!

Es war einfach FANtastisch in Großbritannien dabei gewesen zu sein. Einmalig!

Hier ein paar mitgebrachte Eindrücke in der kürzesten Version. Es wird noch ein paar Tage (Wochen) dauern, bis ich die geschossenen 6 GB Bilder durchsucht habe.

Leider haben wir vor Ort im BBC TV keine Interviews sehen können, sollte jemand zufällig eines aufgenommen haben, bin ich über jedes Bildmaterial dankbar.

Ein ausführlicher Bericht für unsere Clubzeitung wird sicherlich folgen, von einem der mitgereisten FAN´s.

Link zum Interview Julia Richter

Link zum Finale ARD Aufnahme

Sportschau Bericht zum W4x

Allgemein Kommentare deaktiviert für Sportschau Bericht zum W4x
Jun 302012

@ Quelle ARD Sportschau / Frank van der Velden

 

Team um Britta Oppelt fährt um Gold
Flaggschiff der Frauen im Schatten der Ruder-Männer

Von Frank van der Velden

Bei den Olympischen Spielen werden bei den Ruder-Wettbewerben wieder alle Augen auf den Deutschland-Achter gerichtet sein. Zu Unrecht: Auch das Flaggschiff der Frauen fährt um Gold.
Wenn am 1. August auf dem Dorney Lake in der Nähe von Eton die ersten olympischen Ruder-Entscheidungen anstehen, wird wieder einmal der Deutschland-Achter im Zentrum des Interesses stehen. Das Boot, besetzt mit acht Modellathleten, ist eine der großen Gold-Hoffnungen und gilt als das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes – als Paradeboot. Zurecht: elf WM-Titel haben die Männer schon eingefahren.

Auch bei Olympischen Spielen gehört der Achter stets zu den Favoriten. Auch in diesem Jahr. Schließlich ist das Boot seit 34 Rennen ungeschlagen. Dennoch gab es seit 1912 nur drei Goldmedaillen zu feiern – die bisher letzte 1988 in Seoul.
Bei Olympia erst einmal besiegt

Wesentlich erfolgreicher und dennoch im Schatten des Achters ist da der Doppelvierer der Frauen unterwegs. Seit 1988 geht das Boot bei Olympischen Spielen ohne Steuerfrau an den Start, und seitdem kamen die Sieger immer aus Deutschland. Einzige Ausnahme: Peking 2008. Da reichte es „nur“ zu Bronze. In London peilen Britta Oppelt, Julia Richter, Carina Bär und Annekatrin Thiele wieder die Goldmedaille an.

„Wir haben uns damit abgefunden, dass der Achter immer im Mittelpunkt steht“, sagt Britta Oppelt. „Durch die jüngsten Erfolges des Bootes bekommt schließlich die gesamte Sportart mehr Aufmerksamkeit“, so die Berlinerin. Dennoch hätten sich die Frauen zwischenzeitlich geärgert, gibt Oppelt zu: „Wir waren zeitweise viel besser und erfolgreicher, dennoch haben alle immer nur auf den Männer-Achter geschaut.“
„Etwas ganz besonderes“

Für Oppelt sind es die dritten Olympischen Spiele. Sie saß auch in Peking im Doppelvierer, als die Chinesinnen der Konkurrenz im Schlussviertel völlig überraschend davon fuhren. „Da haben wir uns sehr gewundert, dass die noch so zulegen konnten“, erinnert sich die 33-Jährige: „Aber am Ende waren wir froh, dass wir vor der Ukraine und hinter Großbritannien als Dritte ins Ziel gekommen sind. Wir haben alles gegeben, mehr war nicht drin“. Vier Jahre zuvor in Athen hatte Oppelt gemeinsam mit Peggy Waleska im Doppelzweier die Silbermedaille geholt.

Oppelt freut sich auf London. „Olympische Spiele sind etwas ganz Besonderes, sie finden ja auch nur alle vier Jahre statt. Die ganze Nation schaut zu und fiebert mit, das ist schon toll. Es ist schön, im Olympischen Dorf mit Sportlern aus aller Welt zusammen zu sein und selbst auch mal andere Sportarten anschauen zu können“, sagt Oppelt.

Knallharte Auslese

Sie ist die älteste und erfahrenste Frau im Boot und hat die Position der Schlagfrau inne. „Die anderen orientieren sich schon ein wenig an mir, und ich gebe meine Erfahrung natürlich auch gerne weiter“, sagt Oppelt, die mit dem Doppelvierer bei der Ruder-WM 2011 in Bled Weltmeisterin wurde. Allerdings mit einer anderen Besatzung. Deshalb verwundert es auch ein wenig, dass Oppelt die Mission Olympia-Gold gemeinsam mit Julia Richter, Carina Bär und Annekatrin Thiele angeht.

Denn statt Bär und Thiele saßen in Bled Tina Manker und Stephanie Schiller im Boot. Doch die Auslese des Bundestrainers Hartmut Buschbacher war knallhart. „Die Priorität im Frauen-Bereich liegt auf dem Doppelvierer. Nun sitzen die aktuell vier besten Einer-Fahrerinnen im Boot“, erklärt Oppelt, die eigentlich gemeinsam mit Thiele für den Doppelzweier vorgesehen war. Durch die kurzfristige und etwas überraschende Maßnahme, die besten Einzelkönner zu nominieren, erhofft sich Buschbacher größere Medaillenchancen. Peking war für den Verband schließlich ein Desaster. Erstmals seit 1956 waren die Ruderer bei Olympischen Spielen ohne Gold geblieben.
Starke Konkurrenten, auch Glück ist gefragt

„Wir wollen in London diese Medaille“, gibt Oppelt als Parole aus. Die Mannschaft sei gut vorbereitet und hoch motiviert. 2011 in Bled stand Oppelt erstmals bei einer WM ganz oben auf dem Treppchen. „Das war schon sehr bewegend“, erinnert sie sich. Nun ist sie auf den Geschmack gekommen.

Neben der Ukraine gelten Großbritannien, die USA, Australien und Neuseeland als die größten Konkurrentinnen des deutschen Bootes. „Natürlich braucht man auch immer ein wenig Glück, aber vielleicht haben wir das ja“, sagt die Schlagfrau. Und der Männer-Achter? „Dem drücken wir natürlich ganz fest die Daumen“, sagt Oppelt.

World Cup III in München

Allgemein, Regatten Kommentare deaktiviert für World Cup III in München
Jun 172012

Herzlichen Glückwunsch,

an den Frauen Doppelvierer, die Damen haben den 2. Platz errudern können.
Ukraine wurde 1. und Großbritannien 3.

 

W4x – Siegerehrung

W4x – Das Rennen

Halli Hallo,

wieder in Berlin, seit Jahren habe ich es doch mal geschafft LIVE dqbei zu sein. SUPER!

Glückwunsch Britta & Anne zum dritten Platz, auch wenn Ihr beide natürlich auf einen anderen Platz trainiert habt.

Hier ein paar Impressionen.

2012 World Cup II in Luzern

Allgemein, Regatten Kommentare deaktiviert für 2012 World Cup II in Luzern
Mai 252012

Britta und Annekatrin konnten heute im Vorlauf den 2. Platz erlangen
und sind damit gleich in das Finale am Sonntag, 27.05.12 eingezogen.

Herzlichen Glückwunsch und wir fiebern weiter mit Euch.

Natürlich kann man dieses hoffentlich wieder unter
www.worldrowing.com
live mit TV-Bildern verfoglen.

Luzern 2012 W2x Vorlaufergebniss

2012 World Cup I in Belgrad

Allgemein, Regatten Kommentare deaktiviert für 2012 World Cup I in Belgrad
Mai 062012

Natürlich ist Britta wieder dabei,
auch wenn Sie es zeitlich einfach nicht schafft Ihre website zu pflegen.

Herzlichen Glückwunsch Britta und Annekatrin für die Silberne.
Es war so knapp und spannend. Super! Fast hätte es gereicht.

Wir gratulieren auch dem Frauen Doppelvierer für den 2. Platz.

Hier findet Ihr beide Finalrennen mit Siegerehrung vom Doppelzweier und Doppelvierer.

W2x – Das Rennen
W2x – Die Siegerehrung
W4x – Das Rennen
W4x – Die Siegerehrung

Quelle: www.worldrowing.com

::

::

Wieder zu Hause

Allgemein Kommentare deaktiviert für Wieder zu Hause
Sep 082011

Es ist immer wieder schön nach Hause zu kommen.

Besonders, wenn man so lieb am Flughafen empfangen wird. Hier für möchte ich mich ganz herzlich bedanken.
Ihr habt auf uns gewartet, nun auch noch eine Stunde länger als geplant und es waren alle da, die mir wichtig sind.
Vielen, vielen Dank!!!! Auch für die vielen Blumen!!! In meinem Häuschen duftet es wie in einem Blumenladen. 🙂

Nun bin ich wieder in Berlin und ganz ehrlich es ist eisekalt hier. 🙁 Und regnen tut es auch. Aber egal, nach so langer Zeit der Vorbereitung, die wir nicht in Berlin hatten, bin ich einfach wieder froh in meinem eigenen Bettchen zu schlafen. 🙂 Denn zu Hause ist es auch schön. Langsam ankommen, die Erlebnisse verarbeiten und natürlich Wäsche waschen. Naja da habe ich schon etwas geschafft.

Eure Britta

Danke lhr Lieben

Allgemein Kommentare deaktiviert für Danke lhr Lieben
Sep 062011

Besten dank,

an meine Familie, Freunde, Nachbarn und natürlich
Hellas-Titanen.
Kurz gesagt an alle, die Britta am Flughafen begrüßt haben.

DANKE.

Sehr gerne nehme ich Bilder entgegen die Ihr vielleicht von dem Ereigniss geschossen habt.

Bitte an admin@brittaoppelt.de

© 2011 Britta´s Rudersport Blog supported by ALNO Küchenwelten Berlin Suffusion theme by Sayontan Sinha